Die AgiL stellt sich vor | Konstantin Klein ­– Berater für regionale Wertschöpfungsketten

Monatlich stellen wir ein Teammitglied der AgiL vor. Konstantin Klein ist zuletzt zu uns gestoßen als Berater für regionale Wertschöpfungsketten.

Konstantin Klein (Foto: Antonia Bätzold)
Welche Aufgabenschwerpunkte hast Du bei der AgiL?

Als Berater für regionale Wertschöpfungsketten bin ich gemeinsam mit meinen Kolleg:innen dafür zuständig, regionale Wertschöpfung in Sachsen zu stärken. Schwerpunktmäßig arbeite ich dabei entlang der Wertschöpfungskette Fleisch zu Themen von teil-mobiler Schlachtung bis Vermarktung regional erzeugter Produkte. Auch regionaler Anbau und Verarbeitung von Leguminosen stellen aktuell eines meiner Hauptarbeitsgebiete im AgiL-Team dar. Dabei sehe ich mich auf Grund meines Ausbildungshintergrundes und meiner beruflichen Erfahrungen schwerpunktmäßig als Ansprechpartner für die ersten Stufen der Wertschöpfungsketten. Neben Beratungsgesprächen mit verschiedenen Akteur:innen, der Organisation von Informations- oder Netzwerkveranstaltungen und verschiedenen Tätigkeiten hinter den Kulissen gehört umfassende Recherchearbeit zu Fachthemen zu meinem Arbeitsalltag, um auch überregionale Trends und Entwicklungen verfolgen, und die Erkenntnisse in die sächsischen Wertschöpfungsketten einbringen zu können.

Was für einen Ausbildungshintergrund hast Du und was waren Deine beruflichen Stationen, bevor es Dich zur AgiL verschlagen hat?

Ich habe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (B.Sc.) und der Georg-August-Universität Göttingen (M.Sc.) Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus studiert. Besonders in Göttingen standen dabei betriebswirtschaftliche Aspekte landwirtschaftlicher Unternehmen, Organisations- und Marketingthemen sowie Funktionsweise und Analyse von Agrarmärkten im Fokus. Während meines Studiums arbeitete ich als wissenschaftliche Hilfskraft an verschiedenen Lehrstühlen und universitätsnahen Forschungsinstituten, was mir einen tiefen Einblick in die Strukturen insbesondere der ostdeutschen Landwirtschaft und die Herausforderungen und Probleme ermöglichte, welchen sich viele Landwirtinnen und Landwirte in ihrer täglichen Arbeit gegenübersehen. Vor, während und nach meinen Studienabschnitten konnte ich praktische Arbeitserfahrung in der Landwirtschaft von Mutterkuhhaltung, Milchproduktion, Futter- und Marktfruchtbau bis hin zu Betriebsplanung und -entwicklung erlangen. Dabei war ich unter anderem als Assistenz der Geschäftsleitung in einem sächsischen Betrieb mit Milchviehhaltung, Verarbeitung und Direktvermarktung tätig.

Für welche Themen brennst Du ganz besonders?

Mir liegt die ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Transformation unseres Agrar- und Ernährungssystems am Herzen. Denn der gesamte Agrarsektor in seiner Vielfalt kann ein wesentlicher Schlüssel zu Bearbeitung vieler brennender Themen von der Struktur ländlicher Räume, über Arten- und Klimaschutz bis hin zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung sein. Für viele dieser Bereiche kann regionale Wertschöpfung einen entscheidenden Beitrag leisten, doch häufig erlebte ich, welchen Hürden sich engagierte Akteur:innen des Agrar- und Ernährungssektors beim Aufbau regionaler Kooperationen und der Weiterentwicklung innovativer Ideen gegenüber sehen. Ich freue mich deshalb sehr, gemeinsam mit meinen Kolleg:innen als Ansprechpartner fungieren und bei Aufbau und Weiterentwicklung regionaler Wertschöpfungsketten in Sachsen unterstützen zu können.


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