Erfolgreicher Start der AgiL-Initiative “Regional gebacken”

Die Initiative „Regional gebacken“ der AgiL ist erfolgreich angelaufen. Inzwischen bieten 14 Bäckerei-Filialen in Sachsen Aktionsprodukte an, bei denen entweder Zutaten durch regionale Alternativen ersetzt oder bereits verwendete regionale Rohstoffe sichtbar gemacht werden.

Die im Februar 2026 gestartete Initiative „Regional gebacken“ der AgiL ist erfolgreich angelaufen. Ziel des Projekts ist es, Bäckereien in Sachsen dabei zu unterstützen, verstärkt regionale Rohstoffe einzusetzen und diese für Kund:innen sichtbar zu machen.

Schon 14 Filialen sind dabei

Bereits bis zum 26. März konnten drei Bäckereien mit insgesamt 14 Filialen sowie ein Verkaufsfahrzeug für Wochenmärkte in Dresden und Chemnitz für die Teilnahme gewonnen werden. In den beteiligten Standorten – unter anderem in den Regionen Bautzen, Coswig und Großhartmannsdorf – werden seither Backwaren angeboten, die im Rahmen der Aktion mit einzelnen regionalen Zutaten hergestellt werden.

Zutaten aus der Region

In der praktischen Umsetzung kommen verschiedene Rohstoffe aus Sachsen zum Einsatz, darunter Mohn aus Helbigsdorf, Leinsaat aus Göda sowie Mehle aus der Webermühle im Zschopautal und der Rätze Mühle in Spitzkunnersdorf. Dabei konnten bereits bestehende regionale Lieferbeziehungen sichtbarer gemacht und zugleich neue Partnerschaften zwischen Bäckereien und Rohstofferzeuger:innen aufgebaut werden.

Das Interesse an der Initiative wächst weiter: Weitere Bäckereien haben bereits ihre Teilnahme signalisiert, und auch zahlreiche Produzent:innen regionaler Rohstoffe haben ihre Unterstützung angeboten.

Die Initiative „Regional gebacken“ ist bewusst niedrigschwellig und praxisnah konzipiert. Im Mittelpunkt steht jeweils ein klar definiertes Produkt – etwa ein Brot oder Brötchen –, bei dem lediglich eine einzelne Zutat wie Leinsaat, Mohn oder Mehl durch eine regionale Alternative aus Sachsen ersetzt wird. Eine umfassende Rezeptumstellung ist nicht erforderlich.

Regionale Zutaten kenntlich machen

Die teilnehmenden Betriebe integrieren die angepassten Produkte in ihr reguläres Sortiment und machen sie zusätzlich als Aktionsprodukte kenntlich. So wird Regionalität für Verbraucher:innen unmittelbar erlebbar, ohne dass aufwendige betriebliche Umstellungen notwendig sind.

Mit „Regional gebacken“ setzt AgiL einen wichtigen Impuls für die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und zeigt, wie einfach der Einstieg in mehr Regionalität im Bäckereihandwerk gelingen kann.

Fotos © Roland Jeremias

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