AgiL bei Veranstaltung von InnoLand Sachsen

Am 23. Februar nahm AgiL Teamleiterin Heike Delling an der online-Veranstaltung des Projektes InnoLand-Sachsen (Innovative Modelle für eine nachhaltige und regionale Wertschöpfung: Synergien und Potenziale der Solidarischen Landwirtschaft in Sachsen) zu den Grundlagen der solidarischen Landwirtschaft teil und stellte in diesem Rahmen die AgiL bei den Teilnehmenden sowie dem Projektkonsortium vor.

Hintergründe zum Projekt InnoLand

Das Projekt InnoLand-Sachsen fokussiert sich im 15-monatigen Projektzeitraum (bis Ende 2022) auf die Förderung der solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) in Sachsen.Insgesamt 20 SoLawi-Betriebe bestehen bereits im Freistaat. Das innovative Modell für eine zukunftsfähige, regionale Nahrungsmittelversorgung zielt darauf ab, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Erzeugungsbetriebe in direkten Kontakt zu stellen. Durch eine Form der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft werden landwirtschaftlichen Betrieben Planungssicherheit und faire Löhne ermöglicht, während die Verbrauchenden durch Ernteanteile ganzjährig direkt vom Hof versorgt werden.

Der Projektträger Allmende Taucha e.V. ist von der Zukunftsfähigkeit des Konzepts der solidarischen Landwirtschaft überzeugt und strebt eine landesweite Verbreitung und Bekanntmachung dessen an. In verschiedenen Veranstaltungsformaten sollen insbesondere die Grundlagen für eine solidarische Lebensmittelversorgung geschaffen werden sowie Wissen über Umstellungs- oder Gründungsmöglichkeiten vermittelt werden. Außerdem werden auch die Vorteile für Interessierte Verbraucher thematisiert.

Weitere Veranstaltungen folgen

Am 23. Februar fand die online-Veranstaltung zu Grundlagen der solidarischen Landwirtschaft statt. Nach der Projektvorstellung durch Koordinatorin Sabrina Gerdes (Allmende Taucha e.V.) folgte ein Vortrag durch Klaus Strüber (landwirtschaftliche Projektberatung), indem grundlegende Fragestellungen zu SoLawi geklärt wurden: Welche Produkte sind als Solidarische Landwirtschaft produzierbar? Wie wird die Verteilung der Lebensmittel sichergestellt? Welche Kosten ergeben sich daraus für den Betrieb und für Ernteteiler:innen? Was macht die Mitgliedschaft in einer SoLawi aus – für Erzeuger:in und Verbraucher:in? Und wie wird das geregelt?

Im Rahmen der anschließenden Vernetzungsrunde stellte Heike Delling die AgiL vor. Die Teilnehmenden sowie das Projektkonsortium erhielten so direkt ein Bild der Arbeit der neugegründeten Agentur für regionale Lebensmittel.

InnoLand-Sachsen bietet in den kommenden Wochen weitere Veranstaltungen zur solidarischen Landwirtschaft in Sachsen an: